Garfield blieb stecken
Die Streunekatze, die nach dem Vorfall von Tierschutzmitarbeitern umgehend auf den Namen Goliath umgetauft wurde, wurde von Jadwiga Drozdek aus seiner misslichen Lage befreit. Sie fand die Riesenkatze in ihrer Garage.
«Ich hörte einen Riesenkrach aus der Garage», erzählt Drozdek. «Es war zum Totlachen. Ich half ihm aus der Tür. Dann gab ich ihm einen ordentlichen Teller zu essen, da er so Hunger zu haben schien.»
Das scheint in Anbetracht von Goliaths Körpermassen nicht unbedingt die beste Idee zu sein: Der fette Kater bringt so schon 9,2 Kilo auf die Waage. Laut Drozdek hat Goliath ein sonniges Gemüt und habe bei seiner Befreiung nicht gekratzt oder gebissen. Behalten will sie das Monster aber nicht, weil sie schon sechs Kätzchen besitzt.
Falls Goliaths Besitzer sich binnen drei Tagen nicht meldet, wird der Tierschutz das Ungetüm zur Adoption freigeben. «Diese Katze ist sicher ungeschlagen im Wärmen von kalten Füssen - vielleicht meldet sich ja jemand, der ein besonders grosses Bett zu wärmen hat», hiess es von den amerikanischen Tieschützern. Eine Packung mit Diätfutter werde gratis mitgeliefert.
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