Handelsblatt wichtigste Zeitung für Entscheider

handelsblatt.jpgDas Handelsblatt ist ein weiteres Mal als reichweitenstärkster überregionaler Zeitungstitel aus der Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) hervorgegangen. Wie die gestern, Dienstag, präsentierten Ergebnisse der Erhebung 2007 zeigen, erzielt das Handelsblatt derzeit eine Reichweite von 12,7 Prozent unter Deutschlands Entscheidern. Damit konnte der Titel seine Führungsrolle gegenüber dem Zweitplatzierten, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), verteidigen. Die FAZ kommt auf eine Reichweite von 11,6 Prozent, an dritter Stelle liegt die Süddeutsche Zeitung mit 10,3 Prozent. Die erneute deutliche Marktführerschaft des Handelsblatts sei ein schöner Ausdruck der Stabilität und der Power des Blattes und zugleich Belohnung für die redaktionellen und verlegerischen Anstrengungen der vergangenen Jahre, so Handelsblatt-Geschäftsführer Joachim Liebler.

Auch die Financial Times Deutschland (FTD) blickt zufrieden auf die Ergebnisse der aktuellen LAE. Die Zeitung konnte im Vergleich zu 2005 um rund 20 Prozent zulegen und erzielt nun eine Reichweite von 5,9 Prozent. Im Segment der überregionalen Tageszeitungen verzeichnete die FTD somit die höchste Wachstumsrate. Der Abstand zum führenden Handelsblatt ist zwar weiterhin noch groß, konnte jedoch im Vergleich zu 2005 verringert werden. “Wir sind nun bereits zum zweiten Mal an der Spitze. Diese Platzierung wird auch für die Zukunft angestrebt”, heißt es seitens des Handelsblatts auf Nachfrage von pressetext.

Im Bereich der klassischen Wirtschaftsmagazine kann sich die Verlagsgruppe Handelsblatt ebenfalls gut positionieren. Die Wirtschaftswoche verzeichnete einen deutlichen Zuwachs und kommt nun auf 11,9 Prozent Reichweite. Das bedeutet Rang zwei hinter dem manager magazin mit 12,4 Prozent. Bei den aktuellen Zeitschriften liegt der Focus mit 30,1 Prozent Reichweite auf dem Spitzenplatz vor dem Spiegel mit 28 Prozent und dem Stern mit 21,5 Prozent.

Die Leseranalyse Entscheidungsträger wurde nun schon zum 14. Mal veröffentlicht. Sie gilt als wichtigste Untersuchung zum Mediennutzungsverhalten deutscher Führungskräfte. Insgesamt wurden rund 2,26 Mio. Entscheidungsträger befragt. Davon 84 Prozent Männer und nur 16 Prozent Frauen. Die am stärksten vertretene Altersklasse liegt bei den 40- bis 49-Jährigen, sie machen 37 Prozent aller Befragten aus.

© pte

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